Kloster Himmelthal als nächste Etappe des Inklusionsnetzwerks

Unterrichtsbetrieb Kloster Himmelthal
Bei einem Rundgang durch die berufsvorbereitende Schule im Kloster Himmelthal erhielten die Mitglieder des Inklusionsnetzwerks Eindrücke des dortigen Unterrichtsbetriebs. Foto: Marcus Vogt (BBS)

Das kontinuierlich wachsende Netzwerk für Menschen mit Beeinträchtigungen unter Leitung der kommunalen Behindertenbeauftragten Nadja Schillikowski hat sich am Freitag, 21. März, bereits zum siebten Mal getroffen. Diesmal stand der Besuch der Berufsbildungsstätte (BBS) und der Elsava-Schule auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Himmelthal auf dem Plan.

Zu Beginn begrüßte stellvertretender Landrat Günther Oettinger die zahlreich erschienenen Mitwirkenden der verschiedensten Dienste und Einrichtungen der Region, die im Feld Inklusion tätigt sind, mit ermutigenden Worten und dankte ihnen für ihr Engagement. Anschließend standen aktuelle Entwicklungen und Vorhaben im Inklusionsnetzwerk im Mittelpunkt, auch neue Akteure im Themenbereich „Menschen mit Beeinträchtigungen“ stellten sich vor.

Die Leitungen der im Kloster Himmelthal ansässigen Einrichtungen, Dr. Stefanie Daum (Elsava-Schule) und Marcus Vogt (BBS Himmelthal), stellten in der Folge die Konzepte und Angebote der wichtigen Einrichtungen vor. So ist die Elsava-Schule ein Förderzentrum mit Förderschwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“, an das eine heilpädagogische Tagesstätte angeschlossen ist. Neben dem schulischen Angebot werden auch mobile sonderpädagogische Dienste (MSD), Beratungen für Schulen und Eltern, Kriseninterventionen sowie Fortbildungen für Schulen im Einzugsgebiet der Region Bayerischer Untermain angeboten. Seit September 2024 verfügt die Elsava-Schule über eine Partnerklasse an der Mittelschule Stockstadt, welche sowohl Schülerinnen als auch Schüler beschult.

Die BBS Himmelthal, ein Juwel im Förderspektrum der Region, fördert seit 1974 Jugendliche und junge Erwachsene in Schule, Ausbildung, Beruf und selbstbestimmter Lebensführung. In der historischen Klosteranlage finden sich entsprechende Ausbildungswerkstätten, Unterrichtsräume und ein Wohnbereich, welcher verschiedene heilpädagogische, überwiegend stationäre, Angebote vorhält. Beide Einrichtungen werden unter Trägerschaft des Gymnasiumfonds des Stiftungsamtes Aschaffenburg geführt.

Ein geführter Rundgang durch die BBS Himmelthal beschloss den Vormittag, den die Anwesenden auch intensiv zum persönlichen Austausch und Netzwerken zu nutzen wussten.

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